Am 6. Juli hat Strategy erneut BTC▲$62,630.00 verkauft. Der Schritt löste Kritik von Branchenführern aus. Wir ordnen die Details ein.
Strategy verkaufte 3.588 BTC für 216 Mio. $, um Dividenden auf Vorzugsaktien zu zahlen – der zweite Verkauf innerhalb eines Monats nach einer mehrjährigen Pause. Das Unternehmen hält weiterhin 843.875 BTC und 2,55 Mrd. $ an Cash-Reserven.
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Branchenkenner sehen darin einen Wendepunkt. Saylors Modell der endlosen Bitcoin (BTC)-Akkumulation über Kapitalerhöhungen funktioniert nicht mehr. Bitwise-CIO Matt Hougan sagte, die Ära von Strategy als dominanter Bitcoin-Käufer sei vorbei.
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„Ende einer Ära“: Warum die Branche Saylors Modell für gescheitert hält
Hougan sagte, nach dem Fall der STRC-Vorzugsaktien unter 100 $ werde „Strategy im nächsten Zyklus eine weniger wichtige Rolle spielen.“ Er verglich die aktuelle Krise mit dem Abbau der GBTC-Prämie von Grayscale 2021 und nannte sie „klassische End-of-Cycle-Dynamik.“ Künftige Nachfragetreiber seien große Investmentbanken, Pensionsfonds und Staatsfonds – nicht ein einzelnes Unternehmen.
Peter Schiff sagte, der Bitcoin-Verkauf habe das Geschäftsmodell von Strategy grundlegend verändert. Früher beschaffte das Unternehmen Kapital über Aktienverkäufe und Schuldenemissionen, um Bitcoin zu kaufen. Jetzt ist es gezwungen, Reserven zu liquidieren, um Aktionäre zu bedienen.
Er warnte, dass Verluste sich vervielfachen könnten, wenn das Unternehmen weiter zu gedrückten Kursen verkauft.
Strive-CEO Matt Cole sagte, die STRC-Lage habe zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Bitcoin stärker nach unten gedrückt als nötig. Dennoch räumte er ein, dass Strategy mit 4 % des BTC-Angebots in der traditionellen Finanzwelt nicht als kritisch gilt – SEC-Offenlegungspflichten greifen erst ab 5 %.
Strategy bleibt Käufer — aber nicht mehr der wichtigste
Trotz des Pessimismus betonen Analysten: Strategy wird kein Nettoverkäufer. Das Unternehmen verfügt über 52 Mrd. $ an liquiden Assets gegenüber 7 Mrd. $ Schulden. In die Gefahrenzone geriete es erst, wenn Bitcoin um weitere 70 % auf 18.500 $ fällt. Hougan unterstrich, Strategy bleibe Nettokäufer, sein Einfluss auf die Preisbildung werde aber schwächer.
Auch Bernstein hält einen großen Zwangsverkauf für unwahrscheinlich. Die Schulden von Strategy belaufen sich nur auf 13 % des Bitcoin-Collateral-Werts; die nächste Tilgung steht im dritten Quartal 2028 an. Das Unternehmen könnte bis zu 1,25 Mrd. $ in BTC verkaufen, um Dividenden zu finanzieren – diese Mechanismen machen einen systemischen Dump aber unwahrscheinlich.
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