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Bybit schränkt Zugang zur globalen Plattform für EU-Nutzer ein

Nana K.
24. July 2026 3 Min. Lesezeit

Wir erklären, warum Bybit diese Entscheidung getroffen hat und was europäische Kunden als Nächstes tun sollten.

Die Krypto-Börse Bybit hat angekündigt, den Zugang zu ihrer globalen Plattform für Einwohner des Europäischen Wirtschaftsraums schrittweise einzuschränken.

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Die Änderungen kommen, weil die MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli 2026 endet. Bevor die Einschränkungen greifen, erhalten Nutzer Anweisungen zur Verwaltung offener Positionen, zur Übertragung von Guthaben und zur Migration auf eine in Europa regulierte Plattform.

Inhaltsverzeichnis

Der Wechsel zu Bybit EU: MiCA-Lizenz und separates Konto

EU-Nutzer haben bereits Zugang zu Bybit EU, einer separaten Plattform mit Lizenz in Österreich unter MiCAR. Das Unternehmen sitzt in Wien und betreut Kunden im gesamten EWR – mit Ausnahme Maltas.

Bybit EU bietet Verwahrung und Verwaltung von Krypto-Assets, Tauschservices zwischen Krypto und Fiat oder anderen digitalen Assets sowie Transferdienste. Für die Nutzung der Plattform ist ein separates Konto erforderlich.

Um neue Nutzer zu gewinnen, hat Bybit EU eine KampagneMove Your Funds, Get Rewarded“ gestartet, die bis zum 31. Juli 2026 läuft. Neue EWR-Nutzer können drei Arten von Boni erhalten:

  • Willkommenspaket ab €20, Kartenboni bis €120 und 100 % Cashback auf Abonnements im ersten Monat
  • Beschleunigter VIP-Status für 30 bis 90 Tage bei einer Einzahlung von $100 oder mehr
  • 3 % jährlicher USDC Cashback auf Einzahlungen von $50K oder mehr, gedeckelt bei $30K über 12 Monate

Bybit-EU-CEO Mazurka Zeng betonte, dass „Nutzer zunehmend Klarheit, Kontinuität und Plattformen schätzen, die langfristig auf regulatorische Anforderungen ausgelegt sind.

Mehr dazu: Was ist MiCA? Wie die EU Kryptomärkte 2026 reguliert

Kontext: Binances Ausstieg und die Auswirkungen von MiCA

Bybits Schritt ist Teil einer breiteren Neuordnung des europäischen Kryptomarkts. Der Grund: Am 1. Juli tritt das MiCA-Regelwerk endgültig in Kraft und reguliert den Betrieb von Krypto-Unternehmen in der gesamten EU.

Laut ESMA hatten Ende Mai nur 210 von mehr als 1.200 Unternehmen eine Zulassung erhalten. Bis zu 80 % der Anbieter könnten den Markt verlassen.

Das prominenteste Beispiel ist Binance. Die Börse scheiterte an einer Lizenz in Griechenland, zog ihren Antrag zurück und setzt ab dem 1. Juli Services in mehreren EU-Ländern aus. Nutzer haben in der vergangenen Woche bereits rund $400M von Binance abgezogen.

Lizenzierte Plattformen wie Coinbase, Kraken und OKX können EU-Kunden nun über einen einheitlichen Pass betreuen. Bybit sicherte sich die MiCAR-Lizenz in Österreich bereits im Mai 2025 und holt europäische Kunden jetzt auf eine vollständig regulierte Plattform – inklusive Übergangsboni.

Mehr erfahren: Binance steht vor dem EU-Ausstieg — größte Krypto-Börse der Welt ohne MiCA-Lizenz

Nana K.

Crypto journalist and content creator specializing in market analytics, regulatory developments, and the social impact of cryptocurrency. With experience at BeInCrypto and Cointelegraph, she covers both breaking news and creative…