Milliardär Jeremy Granthams Bitcoin-Kritik kehrte bei CNBC zurück: Der GMO-Mitgründer sagte, BTC▲$62,630.00 werde über Jahrzehnte verblassen.
Der Milliardär und Investor Jeremy Grantham, GMO-Mitgründer und bekannt für Warnungen vor Marktblasen, erneuerte seine Bitcoin-Kritik bei CNBC und sagte, die größte Krypto nach Marktkapitalisierung werde über Jahrzehnte verblassen – statt zu stabilem Geld zu werden.
Zu Bitcoin sagte Grantham und erneuerte seinen langjährigen Angriff: Er nannte es ein „nutzloses, spekulatives“ Asset ohne echten inneren Wert.
Grantham erklärte, er erwarte, dass Bitcoin „über Jahre und Jahre, Jahrzehnte und Jahrzehnte“ verblasse, und fügte hinzu, es werde „dahinschwinden“ – nicht „mit einem Knall, sondern mit einem Wimmern“ –, weil BTC in seiner Sicht „keine stabile Wertform“ sei, nachdem es „ohne besonderen Grund in einer starken Wirtschaft“ gehalvt habe.
In Krypto-Kreisen ist Grantham allerdings ein leichtes Ziel, denn sein öffentliches Image baut seit Langem auf Blasen-Warnungen.
- Er warnte vor der Dotcom-Blase und der US-Immobilienblase vor 2008.
- Danach verbrachte er den Post-COVID-Boom damit, zu warnen, US-Aktien seien in eine „Superblase“ geraten.
- Kürzlich warnte er zudem vor Blasenbedingungen rund um KI und den breiteren US-Markt.
Bitcoin-Use-Case abgelehnt
Laut Grantham hat Bitcoin nach Jahren der Adoption noch nicht genug praktischen Nutzen gezeigt – besonders als Zahlungssystem:
„Die Leute nutzen es nicht für ernsthafte Geschäfte, sie kaufen damit kein Abendessen und bezahlen nicht im Supermarkt. […] Was es tut: Es ermöglicht Gaunern, Geld hin- und herzuschieben.“
Wie CNBC hervorhob, hat Bitcoin wiederholt tiefe Bärenmarkt-Crashs erlitten und in früheren Zyklen mindestens 70 % von den Höchstständen verloren. Im aktuellen Zyklus notierte er unter 60.000 $ und lag etwa 52 % unter dem Oktober-Hoch.
Und genau diese Volatilität steht im Zentrum von Granthams Argument: Bitcoin könne langsam an Relevanz verlieren, wenn Käufer es nicht mehr als verlässlichen Wertspeicher behandeln.
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