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EU zielt mit 21. Sanktionspaket auf Russland — Banken und Krypto-Plattformen direkt im Visier

Nana K.
12. August 2026 3 Min. Lesezeit

Am 10. Juni 2026 hat die Europäische Union ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt. Wir erklären, welche Krypto-Plattformen nun betroffen sind.

Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, bis zu 90 russische Banken auf die vollständige Sanktionsliste zu setzen. Sobald das Paket in Kraft tritt, wird die Gesamtzahl sanktionierter Banken 100 übersteigen. Diese Institute machen mehr als 50 % der russischen Kreditinstitute mit internationalen Verbindungen aus. Das Paket verbietet außerdem Transaktionen mit 35 konkreten Banken.

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Im Krypto-Bereich hat die EU Transaktionen mit 11 Plattformen verboten. Europäische Behörden zufolge helfen diese Plattformen Russland, Sanktionen über Drittländer zu umgehen. Erstmals führt der Block auch die Möglichkeit ein, Krypto-Dienste aus bestimmten Nicht-EU-Ländern, in denen solche Plattformen tätig sind, vollständig zu untersagen.

Inhaltsverzeichnis

Was europäische Offizielle sagten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, das Paket richte sich auf Schlüsselbranchen, darunter Finanz- und Krypto-Beschränkungen. Die neuen Maßnahmen sollen bestehende Schlupflöcher schließen. Sie fügte hinzu, der Schritt sende ein klares Signal an Länder, die sanktionsumgehende Plattformen zulassen.

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bestätigte, dass der Block das Verbot von Krypto-Assets gegenüber bestimmten Drittländern verschärft. Das Paket nimmt zudem neue Personen in die Sanktionsliste auf und verbietet Transaktionen mit 11 Krypto-Plattformen unmittelbar. 

Die Namen der Plattformen und Banken wurden in öffentlichen Erklärungen nicht genannt.

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EU und Russland: Was war zuvor?

Das neue Paket setzt die Linie des 20. Sanktionspakets fort, das am 24. Mai 2026 in Kraft trat. Jene frühere Runde brachte branchenweite Verbote russischer Krypto-Organisationen, die an Geldtransfers beteiligt waren. Zudem wurden Beschränkungen für rubelgebundene Stablecoins, darunter A7A5 und RUBx, verschärft.

Ende Mai sanktionierte auch das Vereinigte Königreich mehrere russlandnahe Krypto-Dienste, darunter HTX, Rapira, Bitpapa und EXMO. Einige Plattformen haben bereits reagiert und den Betrieb mit sanktionierten Gegenparteien eingeschränkt.

Russland bereitet seinerseits einen umfassenden eigenen Krypto-Regulierungsrahmen vor. Die neuen Regeln, erwartet bis Juli 2026, sollen lizenzierte inländische Handelsplattformen schaffen.

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Was das für die Krypto-Märkte bedeutet

Analysten erwarten, dass die neuen europäischen Sanktionen Kanäle für grenzüberschreitende Krypto-Transaktionen mit Russlandbezug weiter einschränken. Das erhöht den Druck auf Drittländer und Plattformen, die russische Nutzer bedienen.

Langfristig könnten diese Maßnahmen die Entwicklung heimischer russischer Lösungen beschleunigen. Sie könnten Regulierer in anderen Jurisdiktionen auch dazu bewegen, die Krypto-Compliance zu verschärfen. 

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Nana K.

Crypto journalist and content creator specializing in market analytics, regulatory developments, and the social impact of cryptocurrency. With experience at BeInCrypto and Cointelegraph, she covers both breaking news and creative…