Die Ethereum-Wale sind weiter im Spiel. Eine neue Wallet hat rund 20.000 ETH▲$1,761.17 im Wert von etwa 48,89 Millionen Dollar von Kraken abgezogen. On-Chain-Muster legen nahe, dass hinter der Adresse BitMine und Chairman Tom Lee stecken könnten.

Der Move kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den Ether-Preis. ETH schwankt rund 2.460 Dollar und hat nach der kräftigen Rally der letzten Tage merklich an Boden gewonnen. Parallel bleibt BitMine bei seiner aggressiven Ethereum-Strategie und arbeitet auf das langfristige Ziel hin, rund 5 Prozent des gesamten ETH-Angebots zu kontrollieren.
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BitMine kauft offenbar weitere 20.000 ETH
BitMine soll offenbar noch mal 20.000 ETH gekauft haben. Die 20.000 ETH liefen direkt von Kraken auf eine neue Wallet, der Gegenwert zum Zeitpunkt der Transaktion: ca. 48,89 Millionen Dollar. Größere Abhebungen von Börsen gelten oft als Hinweis auf Akkumulation, weil danach weniger Coins sofort zum Verkauf stehen.
Eine offizielle Bestätigung von BitMine zum konkreten Kauf gab es bisher nicht. Die Struktur der Transaktion erinnert allerdings an frühere Käufe, die dem Unternehmen zugeschrieben wurden.
Vor kurzem meldete BitMine einen Bestand von 5.847.611 ETH. Damit kontrollierte das Unternehmen bereits rund 4,8 Prozent des gesamten Ethereum-Angebots – das Ziel von 5 Prozent rückt damit in greifbare Nähe.
Tom Lee setzt weiter auf Ethereum
Tom Lee setzt derweil weiter auf Ethereum. Mit BitMine verfolgt er eine der marktweit aggressivsten Ethereum-Treasury-Strategien. Der Bestand wurde in kurzer Zeit massiv ausgebaut, und auch nach starken Kursbewegungen wird weiter gekauft.
Bemerkenswert ist der Hintergrund: Ethereum hat zuletzt kräftig zugelegt. Statt Gewinne mitzunehmen, signalisiert die neue Transaktion weitere Akkumulation.
Wenn die Wallet tatsächlich BitMine gehört, würde der Bestand um weitere 20.000 ETH wachsen. Gleichzeitig sinkt dadurch die verfügbare Liquidität an zentralisierten Börsen, weil größere Abhebungen dort weggehen.
Genau dieser Effekt steht bei vielen Anlegern im Fokus. Wenn institutionelle Käufer ETH langfristig binden, wird das Angebot am Markt knapper. Und steigt die Nachfrage, könnte sich der Druck auf den Ethereum-Preis erhöhen.
Ethereum-Kurs nimmt 2.500 Dollar ins Visier
Kurzfristig bleibt die Zone um 2.500 bis 2.550 Dollar für Ethereum der entscheidende Knackpunkt. Dort trifft ETH auf einen wichtigen Widerstand. Ein bestätigter Ausbruch dort könnte den Weg Richtung 3.000 Dollar freimachen.
Auf der Unterseite bleibt der Bereich rund um 2.300 Dollar relevant. Nach der starken Rally wäre eine Phase der Konsolidierung nicht überraschend. Die hohe Volatilität macht auch kurzfristige Rücksetzer möglich.
Beim längerfristigen Ausblick kommt es vor allem auf die institutionelle Nachfrage an. BitMine zeigt: Große Marktteilnehmer akkumulieren weiter ETH, selbst nach deutlichen Kursgewinnen.
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Steht Ethereum also vor einem echten Supply Shock? So ganz kommt das noch nicht hin. Dafür müsste die Nachfrage über längere Zeit schneller wachsen als das verfügbare Angebot. Die Tendenz ist aber auffällig: BitMine nähert sich der Marke von 5 Prozent des gesamten ETH-Angebots, und zudem ziehen große Wallets ETH von Börsen ab. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte weniger ETH für kurzfristige Verkäufe bereitstehen.
Tom Lees Strategie bleibt deshalb ein wichtiger Faktor für den Markt. Der nächste große Test liegt bei 2.500 bis 2.550 Dollar. Ein Ausbruch darüber könnte die Debatte um einen Ethereum-Kurs von 3.000 deutlich beschleunigen.
