Ein neuer Bitcoin-Fork namens eCash plant einen Launch im August, um langjährige Grenzen bei Geschwindigkeit und Funktionalität des Netzwerks anzugehen.
Ein langjähriger Bitcoin-Forscher treibt einen neuen Fork des Netzwerks voran: Startfenster im August, Struktur so angelegt, dass bestehende Holder über Nacht einen parallelen Asset erhalten könnten.
Paul Sztorc, in Krypto-Kreisen bekannt dafür, Scaling über Sidechains voranzutreiben, sagte, er helfe beim Aufbau eines neuen Forks namens eCash — beschrieben als „nahezu eine Kopie von Bitcoin Core“ mit nur minimalen Änderungen auf der Base Layer.
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Details zum Bitcoin-Fork
Dem Plan zufolge erhält jeder, der zum Zeitpunkt des Splits BTC▲$62,630.00 hält, automatisch denselben Betrag im neuen Token. Wie Sztorc erklärte, werden die Coins gesplittet — Holder können „eCash verkaufen — oder behalten. Oder ignorieren!“
Dieses Setup ähnelt früheren Forks wie dem Bitcoin-Cash-Hard-Fork, bei dem Nutzer plötzlich zwei Coins hielten.
Sztorc stellte den Rollout als ungewöhnlich offen dar: Nutzer bekämen eine „Vorwarnung (4 Monate)“, und die Software werde „30 Tage vor dem Fork eingefroren“.
Neue Chain setzt auf Drivechains
Im Zentrum des Konzepts steht ein System aus Drivechains — parallelen Netzwerken, die mit Bitcoin verbunden sind. Sztorc sagte: „Wir haben gerade 7 in der Entwicklung“, von dezentralen Börsen über Identitätssysteme bis hin zu einem „zCash-ähnlichen L2 mit starker Privatsphäre“.
Er beschreibt das Modell als Weg, verschiedene Scaling-Ideen konkurrieren zu lassen, ohne Bitcoin selbst zu ändern.
Die Sidechains werden per Merge-Mining betrieben — Bitcoin-Miner könnten also mehr Einnahmen erzielen, ohne mehr Aufwand. Zusätzlich machte Sztorc eine große Kapazitätsaussage: Die Lösung sei „bereits für planetaren Maßstab und das Onboarding von 8 Milliarden Nutzern fähig“ — auch wenn dieser Anspruch bislang theoretisch bleibt.
Frühe Investitionsperspektive
Einer der umstrittensten Punkte: Coins werden vor dem offiziellen Launch vorab gemined (Pre-Mine). Laut Sztorc können frühe Mitwirkende eine Menge brachliegender BTC nutzen, die mit dem sogenannten „Patoshi“-Muster in Verbindung steht:
„Satoshi hat 1,1 Mio. Coins im sogenannten ‚Patoshi‘-Muster. Wir werden einen Teil dieser Coins (weniger als die Hälfte) manuell heutigen Investoren zuweisen. Das wird zweifellos eine kontroverse Entscheidung sein.“
Er stellte das als Workaround für ein bekanntes Fork-Problem dar: „Der reine Fork ist ein Problem, weil er Mitwirkenden keinen Weg lässt, sich im Voraus ‚einzubringen‘“ — und ohne frühe Beteiligung drohe Projekten, „ein ‚Zombie-Projekt‘ zu werden — bis zum Launch.“
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